Ratgeber Pflegejobs

 

 

 

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 Bewerbungstipps: Lebenslauf

So wird Ihr Lebenslauf perfekt


Teil 1: Wie eine gute Gliederung aussieht
Teil 2: Wie Sie den Inhalt sinnvoll gestalten

Teil 3: Tipps für das Layout
Teil 4: Lösungsvorschläge für Lücken im Lebenslauf
Teil 5: Fünf Goldene Regeln

 Teil 1: Wie eine gute Gliederung aussieht

Ein Lebenslauf wird in tabellarischer Form verfasst. Seine Gliederung sollte auf den ersten Blick erkennbar sein. Das bedeutet: Eindeutige Überschriften für die einzelnen Abschnitte wählen und diese durch Leerzeilen deutlich voneinander trennen. Eine gute Gliederung ist  „leserfreundlich“ und lässt den Inhalt klar überblicken: Überschrift (1), Bewerbungsfoto (2), Angaben zur Person (3), Angaben zur Ausbildung (4), Angaben zur Berufserfahrung (5), Zusatzqualifikationen (6), Fort- und Weiterbildungen (7), Hobbys (8), Datum und Unterschrift (9).


Der Lebenslauf sollte zunächst mit einer Überschrift (1) versehen werden. Klassisch wählt man „Lebenslauf“, etwas ausgefallener ist die Bezeichnung „Curriculum Vitae“. Ihr Bewerbungsfoto (2) bringen Sie rechts oben mit einer Büroklammer an oder kleben es leicht an. Für den Fall einer Onlinebewerbung betten Sie das Bild ebenfalls rechts oben ins Dokument ein, beispielsweise in einen rechteckigen Rahmen. Mehr zum Thema Bewerbungsfoto...

Danach folgen die Angaben zu Ihrer Person (3): Name, Vorname, Adresse, Festnetz-, Mobiltelefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Geburtsort und Familienstand. Angaben zur Religionszugehörigkeit sind in modernen Bewerbungen eher unüblich und nur dann von Belang, wenn Sie sich zum Beispiel um eine Stelle bei einer kirchlichen Institution bewerben. Sollten Sie kein deutscher Staatsangehöriger sein, geben Sie Ihre Staatsangehörigkeit ebenfalls an.

Unter den Abschnitt Ausbildung (4) fallen alle Angaben zu Schule, Lehre, Praktikum und Studium. An dieser Stelle müssen Sie sich entscheiden: Sie können Ihren Lebenslauf chronologisch vorwärts oder chronologisch rückwärts schreiben. Bewerbern mit Berufserfahrung empfiehlt es sich, mit den letzten Tätigkeiten zu beginnen, um diese in den Vordergrund zu stellen. Wer keine oder nur geringe Berufserfahrung aufweist, kann hingegen seine Entwicklung hervorheben und mit der Schulbildung als erstem Punkt beginnen. Generell gilt: Nennen Sie in der ersten Zeile den genauen Ausbildungszeitraum sowie die exakte Bezeichnung der Ausbildungsstätte und den Ausbildungsort. Bei Angaben zu Ihrer schulischen Laufbahn geben Sie in der zweiten Zeile das Datum und die Note des Abschlusszeugnisses an. Bei Angaben zu Ausbildung / Praktika nennen Sie in der zweiten Zeile die Bereiche, in denen Sie die Ausbildung absolviert haben, bzw. wer Angaben zum Studium macht, gibt in Zeile zwei die Schwerpunkte seines Studiums sowie das Thema der Abschlussarbeit an. In beiden Fällen erfolgt die Angabe des Datums und der Note des Abschlusszeugnisses folglich in der dritten Zeile.

Im nächsten Abschnitt geben Sie Auskunft über Ihre Berufserfahrung (5). Auch hier wird der Arbeitszeitraum, der Arbeitgeber in korrekter Rechtsform und der Ort in der ersten Zeile angegeben, die Abteilung und Position in der zweiten sowie zwei bis fünf Tätigkeitsmerkmale stichpunktartig in der dritten Zeile. Zusatzqualifikationen (6) bilden ebenfalls einen eigenen Absatz: Sprachkenntnisse erfolgen mit Angabe des jeweiligen Kenntnisstands "muttersprachliches Niveau“, „fließend in Wort und Schrift“, „gute Kenntnisse“ oder „Grundkenntnisse“. Auch Computerkenntnisse werden mit Qualifikationsstand angegeben. An dieser Stelle können auch besondere Führerscheine, die in der angestrebten Stelle von Nutzen sind, aufgezählt werden.

Fort- und Weiterbildungen (7) werden nur von Berufserfahrenen mit Datum, Bezeichnung der Fort- oder Weiterbildung, Dozent, Einrichtung und Ort aufgeführt. Berufliche Auslandsaufenthalte sowie Auslandsaufenthalte von mehr als einem Monat werden ebenfalls mit Zeitraum und Grund des Aufenthalts angegeben. Ob Sie Ihre Hobbys (8) zur Sprache bringen möchten, müssen Sie von Fall zu Fall entscheiden. Wer sich zum Beispiel als Erzieher bewirbt, unterstützt seine Bewerbung mit der Angabe, sich in der Jugendgruppe seines örtlichen Reitvereins zu engagieren. Haben Hobby und Stellenwunsch nichts miteinander gemein, lässt man diesen Absatz besser raus, da er zu wenig aussagekräftig ist.

Den Abschluss des Dokuments bildet die Angabe von Ort, Datum und Unterschrift (9).

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 Muster zum Download:

Lebenslauf 1 "Mit Berufserfahrung"

Lebenslauf 2 "Ohne Berufserfahrung"